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Israel Shahak:
Jüdische Religion,
Jüdische Geschichte
(Book online)
18



3. Melken am Sabbat

Ein Melken am Sabbat war schon im vortalmudischen Zeiten durch die oben erwähnte sich steigernde religiöse Strenge verboten. In der Diaspora konnte das Verbot mühelos eingehalten werden, da jüdische Viehzüchter in der Regel reich genug waren, sich nichtjüdische Diener zu halten, denen (unter einem der nachfolgend beschriebenen Vorwände) das Melken befohlen werden konnte. Die ersten jüdischen Kolonisten in Palästina benutzten Araber für diese und andere Zwecke. Mit der zwingenden Auflage der zionistischen Politik, nur jüdische Arbeitskräfte einzusetzen, brauchte man eine Dispensation. (Besonders wichtig war dies vor der Einführung der Melkmaschinen Ende der fünfziger Jahre.) Auch hier gab es unterschiedliche Meinungen zwischen den zionistischen und nichtzionistischen Rabbinern.

Nach dem zionistischen Rabbiner ist das verbotene Melken unter der Voraussetzung erlaubt, daß die Milch keine weiße sondern blaue Farbe hat. Die blaue Samstagmilch wird dann ausschließlich zur Herstellung von Käse verwendet und der Farbstoff in die Molke ausgewaschen. Nichtzionistische Rabbiner haben dagegen ein viel feineres Schema entwickelt (ich war persönlich zugegen, als dies in einem religiösen Kibbuz 1952 in die Tat umgesetzt wurde). Sie entdeckten eine alte Vorschrift, die es erlaubt, die Euter einer Kuh unter der strengen Bedingung, daß die Milch ungenutzt in die Erde läuft, am Sabbat nur zu dem Zweck zu leeren, dem Tier seine durch die geschwollenen Euter verursachten Leiden zu mindern. Und nun geschieht folgendes: Am Samstagmorgen geht ein frommer Kibbuznik in den Kuhstall und stellt die Eimer unter die Kühe. (Solch eine Arbeit ist in der gesamten talmudischen Literatur nicht verboten.) Dann geht er in die Synagoge und betet. Anschließend kommt ein Kollege, dessen "ehrliche Absicht" es ist, die Schmerzen des Tieres zu mindern und läßt die Milch auf den Boden laufen. Steht aber zufällig ein Eimer herum, muß er dann diesen entfernen? Natürlich nicht. Er "ignoriert" einfach die Eimer, erfüllt seine mildtätige Aufgabe und geht in die Synagoge. Schließlich geht ein frommer Kollege in den Kuhstall und entdeckt zu seiner großen Überraschung die Eimer voller Milch. Er stellt sie an einen kühlen Ort und folgt seinen Kameraden in die Synagoge. Alles hat jetzt seine Ordnung, und es ist nicht mehr notwendig, Geld für den blauen Farbstoff zu verschwenden.

 
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Vermischte Feldfrüchte


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Israel Shahak:
(Online)
"Jüdische Religion, Jüdische Geschichte":
Inhaltsverzeichnis: 

A/ 1- Israel - ein Utopia für Auserwählte?

B/ 6- Vorurteile und Verfälschungen

C/ 12- Orthodoxie und Interpretation

D/ 23- Die Bürde der Geschichte

E/ 33- Gesetze gegen Nichtjuden

F/ 49- Politische Konsequenzen




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